






is the way out in?
exhibition in shop windows of a vacant fashion store | Breite Str. 36, Lübeck 2026
Führt der Ausweg nach Innen? ist keine Frage nach einer Lösung, sondern nach einer Richtung – und die bleibt unklar.
In den 5 großformatigen Zeichnungen von Anton Engel sind zerbrochene Fensterscheiben erkennbar, die als fragile Grenze zwischen Innen und Außen verstanden werden dürfen. Erst der Bruch macht sie sichtbar. Gleichzeitig verweisen die Risse und Löcher darauf, dass diese vermeintliche Grenze nicht geschlossen, nicht selbstverständlich ist. Schutz und Offenheit geraten durch ihre Durchlässigkeit in ein ambivalentes Verhältnis. Das Unwetter hat freien Zugang in die gemütliche Stube. Soll ich mich öffnen für das was ist? Oder Mauern bauen?
Der Bruch steht weniger für Zerstörung als für die Erkenntnis, dass der eigene Blick auf die Dinge – um uns und in uns – nicht stabil ist, sondern selbst Risse trägt. Gibt es überhaupt eine klare Abgrenzung von dem was wir als Innere Welt und dem was wir als Außenwelt wahrnehmen? Die Sonne ist Außen und scheint nach Innen. Die Kerze ist Innen und leuchtet nach Außen. Wo höre ich auf, wo fängst du an?
Alle Arbeiten sind 216 x 199 cm groß und Zeichentusche auf Papier. Entstanden sind sie aus Recherche-Skizzen vor den großen Fenstern der brachliegenden Tudorhallen auf der Roddenkoppel in Lübeck.
Das Projekt wurde gefördert von der Possehl-Stiftung.







is the way out in?
exhibition in shop windows of a vacant fashion store | Breite Str. 36, Lübeck 2026
Führt der Ausweg nach Innen? ist keine Frage nach einer Lösung, sondern nach einer Richtung – und die bleibt unklar.
In den 5 großformatigen Zeichnungen von Anton Engel sind zerbrochene Fensterscheiben erkennbar, die als fragile Grenze zwischen Innen und Außen verstanden werden dürfen. Erst der Bruch macht sie sichtbar. Gleichzeitig verweisen die Risse und Löcher darauf, dass diese vermeintliche Grenze nicht geschlossen, nicht selbstverständlich ist. Schutz und Offenheit geraten durch ihre Durchlässigkeit in ein ambivalentes Verhältnis. Das Unwetter hat freien Zugang in die gemütliche Stube. Soll ich mich öffnen für das was ist? Oder Mauern bauen?
Der Bruch steht weniger für Zerstörung als für die Erkenntnis, dass der eigene Blick auf die Dinge – um uns und in uns – nicht stabil ist, sondern selbst Risse trägt. Gibt es überhaupt eine klare Abgrenzung von dem was wir als Innere Welt und dem was wir als Außenwelt wahrnehmen? Die Sonne ist Außen und scheint nach Innen. Die Kerze ist Innen und leuchtet nach Außen. Wo höre ich auf, wo fängst du an?
Alle Arbeiten sind 216 x 199 cm groß und Zeichentusche auf Papier. Entstanden sind sie aus Recherche-Skizzen vor den großen Fenstern der brachliegenden Tudorhallen auf der Roddenkoppel in Lübeck.
Das Projekt wurde gefördert von der Possehl-Stiftung.